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Vorsorgeuntersuchung
Heilung bei Hautkrebs ist möglich, wenn er früh erkannt wird. Daher ist Früherkennung durch Vorsorge wichtig. Für gesetzlich versicherte Patienten, die 35 Jahre oder älter sind, gibt es alle zwei Jahre eine Vorsorgeuntersuchung, bei der Ihr Hausarzt oder Ihr Facharzt für Dermatologie (Hautarzt) Ihre Haut in der Regel nur mit den Augen untersucht. Diese Vorsorge ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht optimal.
Welche neuen Erkenntnisse gibt es?
Neuere Forschungsergebnisse über die Entstehung von schwarzem Hautkrebs (malignes Melanom) weisen darauf hin, dass die meisten malignen Melanome auf normaler Haut neu entstehen und nur selten aus schon bestehenden Pigmentmalen (auch Leberflecken genannt) hervorgehen. Dabei sieht der schwarze Hautkrebs am Anfang völlig unauffällig aus. Ältere, möglicherweise auch auffällige Pigmentmale sind keine Vorläuferzellen eines malignen Melanoms.
Was folgt daraus für Ihre Vorsorge?
Experten empfehlen eine regelmäßige, am besten jährliche, Vorsorgeuntersuchung einschließlich einem computergestützten Ganzkörperscan. Damit lässt sich relativ sicher erkennen, ob Pigmentmale neu hinzugekommen sind und wie sie sich entwickeln. Der digitale, computergestützte Ganzkörperscan gilt als effektive Methode zur Früherkennung, das zeigen mehrere wissenschaftliche Studien (1,2,3,4).
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Ihr Praxisteam
*Kosten für eine Hautkrebsvorsorge: