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Warzen sind in der Regel kleine Geschwülste der oberen Hautschicht, die entweder flach oder leicht erhaben sind. Sie sind gutartig aber meist ansteckend. Sie werden durch den Befall der Hautzellen mit Warzenviren verursacht. Die Übertragung erfolgt durch den direkten Kontakt. Dabei ist sowohl die Übertragung von einem Menschen auf den anderen als auch die Verschleppung von einer Körperstelle auf die andere möglich.
Die Behandlung der Warzen erfordert viel Geduld. Dauer der Behandlung: ca. 1-2 Monate.
Als besonders effektiv hat sich eine Kombination von verschiedenen Behandlungsverfahren erwiesen.
Vereisung der Warzen mit flüssigem Stickstoff
Diese Behandlung führt zum Absterben eines großen Teils der Viren. In seltenen Fällen kann sich nach der Vereisung eine Blase bilden. Dies gehört zum erwünschten Effekt. In diesem Fall ist es ratsam, dass Sie noch einmal in die Praxis kommen, damit die Blase sauber abgetragen werden kann. Als Alternative zur Vereisung ist auch eine Behandlung der Warzen mit ätzenden Säuren mit ähnlichem Effekt möglich.
Abpflastern mit Warzenpflaster (Guttaplast)
Die Warzen sollten mit dem verschriebenen Warzenpflaster aufgeweicht werden. Hierzu das Pflaster so zurechtschneiden, dass es die Warze abdeckt und nur minimal auf die benachbarte gesunde Haut reicht. Das Warzenpflaster muss mit einem weiteren Klebepflaster, z.B. Leukoplast, gut fixiert werden, damit es nicht verrutscht. Beim zwischenzeitlichen Duschen oder Baden können die Pflaster abge-
nommen werden und anschließend durch neue ersetzt werden. Alle 3-4 Tage sollte das Pflaster ersetzt werden.
Abhobeln der aufgeweichten Warzenanteile
Nach ca. 1-2 Wochen wird die aufgeweichte Haut vorsichtig entfernt. Diese Behandlung kann selbst zu Hause durchgeführt werden. Der Behandlungszyklus muss in der Regel mehrmals nacheinander durchgeführt werden, um die Warzen restlos zu beseitigen.